Algen im Aquarium

Ursachen erkennen, Algenarten unterscheiden und nachhaltig loswerden.

Das Wichtigste vorab

Ein wenig Algen gehört zu jedem gesunden Aquarium. Breiten sie sich jedoch stark aus, ist das ein Zeichen für ein Ungleichgewicht – meist zwischen Licht, Nährstoffen und Pflanzenwachstum.

Statt nur die Symptome zu bekämpfen, lohnt es sich, die Ursache zu finden. Wenn Pflanzen gut wachsen und das Becken stabil läuft, haben Algen kaum eine Chance.

Häufige Algenarten

Grünalgen

Grüne Beläge auf Scheiben oder Steinen. Meist durch viel Licht und Nährstoffüberschuss. Lassen sich gut abwischen.

Blaualgen (Cyanobakterien)

Schmierige, blaugrüne Matten mit muffigem Geruch. Oft bei schlechter Strömung und Nährstoffungleichgewicht.

Kieselalgen (Braunalgen)

Braune, schmierige Beläge – typisch in neuen Becken während der Einlaufphase. Verschwinden meist von selbst.

Pinsel- und Bartalgen

Dunkle, büschelige Algen an Blatträndern und Holz. Häufig bei schwankendem CO₂-Gehalt.

Auf einen Blick

Tipps für Einsteiger

Häufige Fragen

Die meisten Algen sind für Fische unbedenklich, beeinträchtigen aber Optik und Pflanzenwachstum. Blaualgen können bei starkem Befall die Wasserqualität verschlechtern.

Algenmittel können kurzfristig helfen, beseitigen aber nicht die Ursache. Setze sie nur gezielt ein und arbeite parallel an Licht, Nährstoffen und Bepflanzung.

Das sind meist Kieselalgen. Sie treten in der Einlaufphase häufig auf und verschwinden in der Regel nach einigen Wochen von selbst.

Hilfsmittel gegen Algen

Wassertests, Pflegeprodukte und Pflanzen, die Algen das Leben schwer machen.

Weitere Ratgeber

Beleuchtung

Warum gutes Licht für Pflanzen und Fische so wichtig ist.

Wasserwerte verstehen

pH, KH, GH, Nitrat & Co. einfach erklärt.

Richtig düngen

So versorgst du deine Pflanzen optimal.

Warenkorb
0
0
Warenkorb
Dein Warenkorb ist leerZurück zum Shop
Nach oben scrollen