Wasserwerte verstehen

pH, KH, GH, Nitrit, Nitrat & Co. – was sie bedeuten und welche Werte passen.

Das Wichtigste vorab

Wasser ist der Lebensraum deiner Fische und Pflanzen. Auch wenn es klar aussieht, können unsichtbare Werte aus dem Gleichgewicht geraten. Regelmäßiges Testen hilft dir, Probleme früh zu erkennen.

Die folgenden Richtwerte gelten für typische Gesellschaftsaquarien mit Pflanzen. Einzelne Fischarten können abweichende Ansprüche haben – informiere dich immer über deine Bewohner.

Die wichtigsten Werte

pH-Wert

Gibt an, wie sauer oder basisch das Wasser ist. Für viele Aquarien liegt der Bereich bei etwa 6,5–7,5.

GH (Gesamthärte)

Menge an gelösten Mineralien wie Calcium und Magnesium. Viele Fische mögen ca. 6–15 °dGH.

Nitrat (NO₃)

Endprodukt des Stickstoffabbaus. Zielbereich etwa 10–25 mg/l, dauerhaft nicht über 50 mg/l.

KH (Karbonathärte)

Puffert den pH-Wert und verhindert starke Schwankungen. Richtwert: ca. 4–8 °dKH.

Nitrit (NO₂)

Giftig für Fische. Sollte im eingefahrenen Aquarium immer bei 0 mg/l liegen.

Phosphat (PO₄)

Wichtiger Pflanzennährstoff. Ca. 0,1–1 mg/l im Pflanzenaquarium; zu viel fördert Algen.

Auf einen Blick

Tipps für Einsteiger

Häufige Fragen

In den ersten 6 Wochen mehrmals pro Woche, danach reicht bei stabilen Verhältnissen ein Test alle 1–2 Wochen sowie bei Auffälligkeiten.

Prüfe die Karbonathärte (KH). Liegt sie unter ca. 3 °dKH, fehlt die Pufferwirkung. Eine CO₂-Anlage senkt den pH-Wert tagsüber zusätzlich.

In den meisten Regionen ja – mit einem Wasseraufbereiter, der Chlor und Schwermetalle bindet. Teste dein Leitungswasser vorab.

Wassertests für jedes Aquarium

Einzeltests, Testkoffer und Wasseraufbereiter.

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